Spamhitparade fuer den 26.12.2004
Hier die aktuelle Spam-Stichwort-Hitparade inkl. dem prozentualen Anteil:
- confirm 80%
- size 20%
- drug 15%
- hot 13%
- free 9%
- ship 8%
- pain 8%
- customer 6%
- medic 6%
- pill 6%
Hier die aktuelle Spam-Stichwort-Hitparade inkl. dem prozentualen Anteil:
Ein Provider hatte 300 Versender von Spam verklagt, nachdem sein Mailserver im Jahr 2000 täglich bis zu zehn Millionen Spam-Mails erhalten hatte: NZZ
Stichwort %
confirm 85
size 44
drug 24
hot 24
free 22
ship 16
pain 15
weight 12
rolex 10
medic 8
Hier die Top Ten Spam Keywords am 27.11.2004:
Auf Slashdot wird ein Artikel von The Register diskutiert.
Lycos bietet einen Screensaver, der bekannten und von Hand verifizierten Spam Servern Traffic sendet, so dass die Kosten für die Spammer steigen.
Das Problem ist nur, dass sich die Spammer bei € 1.95 Hostern einmieten, die grenzenlosen Traffic bieten. Wer grenzenlosen Traffic bietet, geht aber den Kompromiss ein, die Bandbreite nicht garantieren zu können. Bandbreite heisst in dem Fall, wieviel gleichzeitig durch eine Leitung passt.
Das Ergebnis ist, dass die Nachbarn der Spammer wohl mehr darunter leiden, als die Spammer selbst.
Möchten Sie bei einem Hoster untergebracht sein, bei dem Sie Spammer als Nachbarn haben?
Am liebsten kriegt man Spam gar nie zu sehen. Es bleibt die Furcht, ein
wichtiges Mail könnte - versehentlich als Spam markiert -
ungesehen gelöscht werden. Aus diesem Grund empfehlen wir
unseren Kunden, den Spam über einen Spamordner
zwischenzulagern. Dort kann man dann von Zeit zu Zeit den Blick
über die Betreffzeilen oder Absender schweifen lassen, und den
Spammüll ungeöffnet löschen.
Im Artikel Spammails gefiltert - und dann? hatte ich schon einmal das Prinzip der Schnellentsorgung erläutert: Im Spamordner werden mit der Suchfunktion gewisse Begriffe gesucht, die ganz sicher nicht in echten Mails vorkommen werden. Die gefundenen Mails können dann ungeöffnet und ohne sie noch eines Blickes zu würdigen gelöscht werden. Die Löschzeit von ca. 700 Spammails täglich reduziert sich damit auf etwa 5 Minuten. Werden wöchentlich ca. 5'000 Spammails so gelöscht, ist die Arbeit in etwa 10 Minuten gemacht. Unter "normalen" Umständen sollten Sie mit höchstens 100 Spammails pro Woche rechnen müssen. Also 5 Minuten pro Woche sind vertretbar, finde ich.
In diesem Weblog werde ich nun die wöchentliche Spam Hitparade veröffentlichen: Die Top Ten Liste der meistgefundenen Stopwörter. Und hier ist sie, zusammen mit den prozentualen Treffern:
Die komplette Liste kann bei mir angefordert werden. Ich plane, diese Liste hier wöchentlich zu aktualisieren.
Übrigens: Spamfilter funktionieren
SpamCop hat zwei der WEB.DE Server geblacklisted. Viele E-Mail-Systeme setzen die SpamCop Blacklists ein und nehmen daher keine E-Mails mehr von diesen WEB.DE-Servern an.
Das ist nun schon das zweite Mal innert kurzer Zeit.
heise.de
Bei Swiss Zope Hosting wird SpamCop nicht standardmässig eingesetzt. Auf Wunsch ist dies jedoch möglich.
Mit viel Täteräää wurde heute die Beta-Version der Microsoft Suchmaschine vorgestellt.
Die Sache scheint ja ein ziemlicher Reinfall zu sein: Die Seite ist jedenfalls schon überlastet. Vielleicht ist sie noch über den Cache von Google erreichbar? ;-)
Verivox: Microsoft fordert Google heraus - Suche mit Startproblemen in Deutschland
Pappnase Ballmer bei der Massenhypnose
September 03: Microsoft will Google an die Wäsche
November 03: Google Schrecksekunden
Nachdem ich gewisse Feedbacks erhalten habe, möchte ich den vorigen Eintrag präzisieren:
Der Spamfilter ist installiert und funktioniert bestens: Spam wird fein säuberlich auf dem Mailserver in ein spezielles Spamverzeichnis aussortiert. Nur saubere Mails werden übermittelt.
Nun sollte man aber ab und zu dieses Spamverzeichnis aufsuchen und leeren. Dabei besteht aber die Gefahr, dass ein eventuelles echtes Mail verloren geht (passierte mir noch nie).
Um die Inhalte eines solchen Spamverzeichnisses effizient reduzieren zu können, und gleichzeitig nicht allzuviel Zeit zu verlieren, empfiehlt sich das folgende Vorgehen:
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Bei mir reduzieren sich die Inhalte des Spamverzeichnisses jeweils um bis zu 80%.
Danach haben Sie Musse die verbleibenden Spammails kurz zu sichten, und in die ewige Verdammnis zu schicken. In meinem Fall ist die Zeiteinsparung enorm.